Sozialbündnis

Nürnberg


Für mehr 

soziale Gerechtigkeit

Solidarisch durch die Krise

Fair teilen statt sozial spalten

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und eine unzureichende bis falsche Weichenstellung bei der Klimapolitik haben eine prekäre Situation herbeigeführt. Eine steile Inflationsentwicklung und die Folgen der Energiekrise bringen die Mehrheit der Nürnberger*innen in finanzielle Schwierigkeiten. Beschäftigte im Niedriglohnbereich sowie Transferleistungsempfänger*innen und ihre Familien geraten sogar in existenzielle Nöte. Die bereits geschnürten Entlastungspakete der Bundesregierung und die darin bereits gewährten Leistungen reichen aber nicht aus und sind sozial unausgewogen.

Der Leistungsfähigkeit der Stadt Nürnberg sind durch Überschuldung in Milliardenhöhe jetzt schon spürbare Grenzen gesetzt und Handlungsspielräume genommen. Die Unterstützungs-, Beratungsund Hilfestruktur durch Wohlfahrtsverbände und Vereine kommt durch eine anwachsende Zahl von Hilfsbedürftigen und durch steigende Kosten und stagnierende Zuschüsse ebenfalls an ihre Belastungsgrenzen. Teilweise sind diese bereits überschritten.

Das Sozialbündnis Nürnberg fordert von allen politischen Ebenen und Entscheidern eine grundlegende Verbesserung der krisenhaften bis bedrohlichen Lebenssituation der Menschen. Eine materielle Absicherung schafft auch eine angstfreiere Lebenszuversicht, eine gesellschaftliche Teilhabe und stärkt das Vertrauen in die demokratischen und sozialstaatlichen Institutionen, indem das Gerechtigkeitsempfinden der auf Unterstützung Angewiesenen ernst genommen wird.

Deshalb: Fair teilen statt sozial spalten.

Nürnberg, Februar 2023


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Deutschland

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